Chronik
Rückblick auf 40 Jahre Betriebssportverband Westfalen e. V.
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1960
Nach der Gründung des Westdeutschen Betriebssportverband e. V. , Sitz Köln, mit seinen Landesverbänden Mittelrhein und Niederrhein findet am 06. Februar 1960 in Dortmund die Gründung des Betriebssportverbandes Westfalen e. V. durch die bereits bestehenden Betriebssport-Kreisverbände Bielefeld, Bochum, Dorsten, Dortmund, Hagen, Lünen und Münster statt.

Zum 1. Vorsitzenden wird Rudolf Tischke (Dortmund) und zu seinem Stellvertreter Herbert Pieron (Hagen) gewählt.

Unmittelbar nach der Gründung des Betriebssportverbandes Westfalen e. V. am 96. Februar 1960 fand in Aschaffenburg am 14. Mai 1960 ein außerordentlicher Bundestag der Interessengemeinschaft der Firmensportverbände der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin statt. Der damalige Präsident des Deutschen Sportbundes Willi Daume überbrachte den Delegierten die Nachricht, dass der Betriebssport als außerordentliches Mitglied in den deutschen Sportbund aufgenommen worden ist.

Ein Abkommen zwischen dem Westdeutschen Fußballverband und dem Westdeutschen Betriebssportverband regelt den Einsatz der so genannten "Doppelspieler" und ermöglicht den Betriebssportlern die Aufnahme in die Sporthilfe e. V. und damit den Versicherungsschutz bei Sportunfällen.

Der Betriebssport-Kreisverband Lünen scheidet wegen Meinungsverschiedenheiten aus.

1961
Am 14. April 1961 beschließt der Verbandstag in Weidenau / Sieg die Satzung des Betriebssportverbandes Westfalen e. V.

Im November übernimmt Winfried Weidemann (Bochum) das Amt des Geschäftsführers von Manfred Wiese (Dortmund).

1962
Auf dem Verbandstag in Bochum wird Heinz Langhammer (Münster) zum Sportausschuss-Vorsitzer gewählt. Der kontinuierliche Aufbau eines überregionalen Sportprogramms beginnt unter seiner Sportleitung.

1. Gewinn der BSVW-Meisterschaft im Fußball in Hagen 1963, die Provinzial- Lebensversicherungs- Anstalt von Westfalen, Münster schlägt die DAB aus Dortmund mit 3:2 Toren anläßlich der Sportplatzeinweihung der BSG Feldmühle in Hagen-Kabel.

1963 Der Verbandstag am 20. April 1963 in Bielefeld bringt eine Änderung im Verbandsvorstand. Neuer 1. Vorsitzen-der wird Artur Lechtenböhmer (Münster), 2. Vorsitzender wird Heinz Boder (Bielefeld), Winfried Weidemann (Bochum) bleibt Geschäftsführer und Heinz Langhammer (Münster) Sportausschuss-Vorsitzer.

Vor dem Verbandstag findet ein Fußballspiel der Delegierten gegen eine Vorstandsmannschaft des BKV Bielefeld statt.

Viele Arbeitstagungen, regional und überregional werden besucht, wie z. B. der Bundestag des BDBV in Stuttgart - Bad Canstadt.

1964
Der Vorstand beschließt aus Anregung des Sportausschuss-Vorsitzer Heinz Langhammer die weitere Ausweitung des Sportprogramms auf Verbands-Ebene.

1965
Neben den Fußball-Westfalenpokal wird erstmals auch ein Westfalenpokal im Tischtennis ausgespielt. Erster Gewinner ist die BSG Provinzial-Lebensversicherungsanstalt von Westfalen, Münster mit 7:5 gegen die BSG Finanzamt Bielefeld Stadt.

1966 Der 2. Vorsitzende Heinz Boder (Bielefeld) stellt sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl; sein Nachfolger wird Herbert Pieron (Hagen), der bei der Verbandsgründung im Jahr 1960 dieses Amt schon einmal übernommen hatte.

Richard Schlicker (Hattingen), seit kurzer Zeit im Betriebssport tätig, erklärt sich bereit, künftig die Fußball-Schiedsrichter-Ausbildung zu übernehmen.

Die Interessengemeinschaft der Firmensportvereine Dortmund-IDF verlässt aus Protest den Verbandstag, als die überwältigende Mehrheit der Delegierten eine andere Meinung als die Dortmunder in Sachen Doppelspieler vertreten. Die IDF scheidet aus dem Betriebssportverband Westfalen e. V. aus.

1967
Bei den Fußball-Westfalenpokalspielen taucht erstmals als Sieger die BSG Kufus, Recklinghausen, auf, die in den späteren Jahren noch viele Erfolge auf Verbandsebene erleben.

Nach einem plötzlichen Schiedsrichter Verbot durch den FLVW werden eigene Fußball-Schiedsrichter ausgebildet von Richard Schlicker.

Der Tischtennis-Westfalenpokal geht nach dreimaligem Gewinn in den Besitz der BSG Provinzial Münster über.

1968
Der neue Kreisverband Dortmund im Betriebssportverband Westfalen e. V. wird gegründet. 1. Vorsitzender ist Heinz Runau.

Innerhalb des neu gebildeten Rechtsausschusses übernimmt beim Verbandstag in Borken Willi Hane (Münster) das Amt des Vorsitzers.

Erstmals finden Hallenfußball-Westfalenpokalspiele statt. Bei den Senioren siegt die BSG Kufus, Recklinghau-sen, bei den Alte Herren die Auswahl des Betriebssport-Kreisverbandes Münster.

1969
Der bisherige 2. Vorsitzende Herbert Pieron (Hagen) übernimmt die Verbandsführung von Artur Lechtenböhmer. Neuer 2. Vorsitzender wird Werner Schulte (Paderborn), der Anfang 1970 sein Amt bereits wieder zur Verfügung stellt. Sein Nachfolger wird Heinz Runau (Dortmund).

Rund 100 Sportler treffen sich in Münster und spielen erstmals Tischtennis-Einzelmeisterschaften aus.

Bei den Tischtennis-Westfalenpokalspielen steigt raketenartig die BSG Dortmunder-Aktien-Brauerei auf und wird unter Theo Ortmann einige Jahre ungeschlagen bleiben.

Der 8. Bundestag des Bundes Deutscher Betriebssportverbände e. V. wird durch den Betriebssport-Kreisverband Hagen-Ennepe-Ruhr e. V. durchgeführt.

Der verdiente BDBV-Präsident Heinrich Wittig, liebevoll "Vater des Betriebssports" genannt, tritt dort aus gesundheitlichen Gründen zurück. Gerhard Hundt, Hamburg, wird einstimmig zum neuen Präsidenten des deutschen offiziellen Betriebssports gewählt.

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1970
Im Mai 1970 treffen sich aus Anlass des 10 jährigen Bestehen des Betriebssportverbandes Westfalen rund 1000 Betriebssportler in vielen Sportarten zu einem Sporttag in Münster.

Erstmals gibt es in diesem Jahr BSVW-Westfalenpokal-Kegelwettkämpfe. Die BSG Westdeutsche Landesbank Münster siegt bei den Damen und Herren, in der Einzelwertung gewinnen Ursula Hermes (BSG Provinzial Münster) und Hermann Jäger (BSG AOK Münster).

Die BSG Provinzial-Versicherungen Münster feiert im Rahmen einer größeren überörtlichen Veranstaltung das für eine BSG noch seltene 40jährige Bestehen.

1971
Die Tischtennis-Rundenspiele, bei denen keine Vereinsspieler eingesetzt werden dürfen, werden eingeführt. Sieger wird die BSG Stadtsparkasse Dortmund. BSVW-Staffelleiter wird Albert Engelhard, Hagen.

Das Westfalen-Pokal-Endspiel im Fußball gewinnt in Hagen die BSG Pieper.

Ebenfalls finden erstmals Fußball - Rundenspiele statt, die die BSG Eternit Neubeckum gewinnt. BSVW Staffelleiter wird Heinz Goseb (Münster).

Bei den Fußball- Schiedsrichtern übernehmen Dieter Brotrück und Richard Schlicker (beide Hattingen) das Amt des Verbands-Schiedsrichter-Obmannes bzw. Lehrwartes.

Auf der Ebene des Westdeutschen Betriebssportverbandes e. V. findet erstmals ein WBSV-Sportschützen-Fernwettkampf statt; die Kegler kämpfen um den Wanderpreis des WBSV.

Auf dem 9. Bundestag in Berlin verabschieden die Delegierten eine neue Satzung des DBSV. BSVW Sportausschuss-Vorsitzer Heinz Langhammer wird als Sportfachberater in den Vorstand des Westdeutschen Betriebssportverbandes und des Bundes Deutscher Betriebssportverbände berufden. Die Durchführung eigener Sportwettkämpfe im WBSV beginnt.

Bei den Hallenfußball-Westfalenpokalspielen Senioren und Alte Herren nehmen erstmals über 100 Mannschaften aus ganz Westfalen teil.

1972
Neu in das Sportprogramm des westfälischen Verbandes werden die Tennis-Westfalenpokalspiele aufgenommen. Ausgetragen werden diese Tennisspiele auf der schönen Anlage der BSG Friedrich der Große in Herne.

In Hamburg wird auf der 6. Konferenz des Europa-Komitees für Firmen und Betriebssport Kontakt zu anderen Ländern aufgenommen. Spätere Begegnungen mit den belgischen und russischen Betriebssportlern ergeben sich.

1973
Als Verbands-Schiedsrichter-Obmann der Sparte Fußball löst Jochen Hasenkox (Münster) den bisherigen Obmann Dieter Brotrück ab.

Die BSG Gemeinschaftswerk Hattingen baut eine eigene Tennisanlage.

Im Eröffnungsspiel treffen sich die Vorstandsmitglieder und Aktive aus Hattingen und Münster.

Bei den Kegel-Westfalenpokalkämpfen taucht erstmals der Name BSG Friedrich der Große, Herne, auf und belebt die Kegelkonkurenz erheblich. Zeiter von rechts der 1. BSVW-Kegel-Fachwart Heinz Honerlage.

BDBV-Bundestag 1973 in Böblingen.

In einer ersten internationalen Sportbegegnung verliert eine WBV-Auswahl im Fußball in Belgien 3:0. Die Tischtennisspieler/-innen gewinnen, die Damen 7:3 und die Herren 17:3.

Aus unserem Verbandsgebiet besuchen 33 Betriebssportler die UdSSR, um sich unter anderem über den dortigen Betriebs- und Gewerkschaftssport (22 Millionen Mitglieder) zu informieren. Eine informative Reise, die nach Moskau, Malta und Eriwan führt. Theo Käuper organisiert diese Reise.

1974
In Dortmund führt der BSV Westfalen mit dem BSVW-Schach-Obmann Ernst Winkler das 1. BSVW-Schach-Blitz-Turnier durch; der neu eingeführte Wettbewerb hat bereits eine gute Beteiligung zu verzeichnen.

Auch in diesem Jahr findet bei der Sportgemeinschaft Friedrich der Große der Kanallauf statt. Die Jogging- und Wanderstrecke führt durch die Schrebergärten im Herner Norden und längs des Rhein-Herne-Kanals. 600 Aktive sind am Start.

Im Kegeln gibt es ebenfalls einen neuen Wettbewerb, den Tandem-Westfalenpokal.

Im Tischtenniswettbewerb beteiligen sich erstmals Koreaner der BSG "Glück auf" aus Ahlen und lehren uns Tischtennis mit "Penholdergriff".

Der außerordentliche Bundestag des DBSV beschließt in Malente eine Richtungsweisende Neuorientierung, an der der BSV Westfalen ebenfalls beteiligt ist.

Das Fußball-Westfalenpokalendspiel gewinnt die BSG Eibe aus Bielefeld.

1975
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Betriebssportverbandes Westfalen findet vor diesem Verbandstag im März in Hagen eine Feierstunde statt.

Neu ist die Ausspielung des Westfalenpokals im Hallen-Fußball-Tennis. Sieger BSG VEBA Wanne-Eickel.

In diesem Jahr wird auch der Kreisverband Soest / Werl gegründet.

Zu Betriebssportiade MS `75 in der Zeit vom 24. - 31. Mai in Münster werden über 2.500 Betriebssportler/-innen erwartet.

Die Betriebssportiade endet mit einem großen Sportlerball mit 1.500 Gästen in der Halle Münsterland, der schon Wochen vorher ausverkauft ist. Diese betriebssportliche Großveranstaltung ist ein riesiger Erfolg.

Am 18.12.1978 wird ein Partnerschaftsvertrag mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen e.V. abgeschlossen.

1976
Die Buchführung des Verbandes wird auf elektronische Datenverarbeitung umgestellt.

1977
Erstmals wird der BSVW-Volleyball-Westfalenpokal und der Fußball-Westfalenpokal für Kreisauswahl-Mannschaften ausgespielt.

1978
Der Hauptausschuss des LandesSportBundes Nordrhein-Westfalen beschließt am 16. November 1978 die Aufnahme des Westdeutschen Betriebssportverbandes als außerordentliches Mitglied.

Es findet der erste Wettbewerb im Mixed-Tandem-Kegeln statt.

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1980
Der BSV Westfalen besteht 20 Jahre.

Heinz Runau, seit 1962 stellv. Vorsitzender des BSV Westfalen tritt aus beruflichen Gründen zurück. Sein Nachfolger wird Theo Käuper (Münster).

Am 21. Juni 1980 findet in Münster die 2. Betriebssportiade statt.

Die BSG Feldmühle Hagen, heute Stora Kabel, feiert die Einweihung der vereinseigenen Tennisanlage mit Clubhaus.

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der BSG Provinzial-Versicherungen Münster führt die BSG im Rahmen der Betriebssportiade 24 Sportturniere in den von der BSG betriebenen 12 Sportarten durch. Befreundete BSG`en u.a. aus Berlin, Kiel, Hamburg, Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Detmold, Düsseldorf und München nehmen teil.

1981
Das Internationale Betriebssport-Festival der EFCS findet in Hamburg statt. 2.617 Teilnehmer, darunter viele Betriebssportler aus Westfalen, nehmen an diesen sportlichen Vergleichswettbewerben teil.

Nachdem der BSV Münster auch Badminton in sein Sportprogramm aufgenommen hat, folgen andere Kreisverbände diesem Beispiel.

In einigen BKV´en wird auch eifrig Handball gespielt.

1982
Die Betriebssport-Kreisverbände Beckum und Bielefeld feiern ihr 25-jähriges Bestehen.

1983
Herbert Pieron, 1. Vorsitzender des BSV Westfalen, erhält für seine Verdienste um den Sport die Ehrenplakette der Stadt Hagen.

Der Betriebssport-Kreisverband Herne feiert sein 25-jähriges Bestehen, der Betriebssport-Kreisverband Ruhrtal wird 20.

1984
Eine Wandergruppe des Betriebssport-Kreisverbandes Minden-Lübbecke e. V.

1985
Mit dem Verbandstag in Prota Westfalica beginnen die sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, die aus Anlass des 25jährigen Bestehens des Betriebssportverbandes Westfalen e. V. durchgeführt werden und mit dem "Internationalen Betriebssport - Festival" in Münster enden werden.

Geschäftsführer Winfried Weidemann gibt aus gesundheitlichen Gründen einen Teil der Geschäftsführung an Herbert Müller, Geschäftsführer des Betriebssport-Kreisverbandes Emscher-Lippe ab.

Kurz nach dem Verbandstag legt Theo Käuper sein Amt als 2. Vorsitzender nieder. Der Vorstand beruft kommissarisch Wilfried Gerlach, 1. Vorsitzender des Betriebssport-Kreisverbandes Bielefeld.

Zu einem Empfang hat der Vorstand des BSV Westfalen für den 7. September 1985 nach Handorf eingeladen. Dies ist ein würdiger Anlass, Winfried Weidemann und Heinz Langhammer den erstmals geschaffenen Ehrenring in Gold des Betriebssportverbandes Westfalen e. V. für besondere Verdienste zu verleihen.

Inge Hammer vom ORF Wien erhält den BSVW-Erinnerungswimpel von Herbert Pieron überreicht.

1986
Auf dem Verbandstag übernimmt Herbert Müller die gesamte Geschäftsführung von Winfried Wiedemann.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender:

Herbert Pieron

stellv. Vorsitzender:

Wilfried Gerlach und Reinhard Hilbrand

Geschäftsführer:

Herbert Müller

Schatzmeister:

Winfried Weidemann

Sportausschuss-Vorsitzer:

Heinz Langhammer

1987
Der Betriebssportverband Westfalen e. V. frührt in Verbindung mit dem Betriebssport-Kreisverband Hagen-Ennepe-Ruhr e.V. die Hauptausschuß-Sitzung des BDBV durch.

Willi Hane erhält die goldene Ehrennadel des BDBV im Rahmen einer allgemeinen Feierstunde von BDBV-Vize Jakob Zimmermann

Die Europäischen Sommerspiele finden in Wien statt, wieder mit guter Beteiligung aus Westfalen.

1988
Erstmals führt in Westfalen eine Frau die Fußball-Schiedsrichtervereinigung. Gertrud Friedrichs (Münster) wird BSVW-Schiedsrichter-Fachwartin.

Winfried Weidemann gibt seinen letzten Kassenbericht als Schatzmeister. Auf dem Verbandstag wird er das erste Ehrenmitglied des
Betriebssportverbandes Westfalen e. V. Nachfolger als Schatzmeister wird Geschäftsführer Herbert Müller in Personalunion.

1989
Rovinj / Jugoslawien ist Gastgeber der Euro-Spiele.

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1990
Der Betriebssportverband Westfalen e. V. feiert sein 30j-ähriges Bestehen. Am 22.09.1990 findet im Kongress-Saal der Halle Münsterland die Abschlussveranstaltungen mit über 3.000 Betriebssportlern statt. Im Rahmen des Jubiläums fanden zahlreiche sportliche Wettkämpfe statt.

Aus Anlass des Jubiläums gibt der BSV Westfalen anlässlich der Beiratstagung am 22.11.1990 einen Empfang. Hier wird dem 1. Vorsitzenden Herbert Pieron der Ehrenring des Betriebssportverbandes Westfalen e. V. in Gold verliehen.

Bei den ersten EURO-Winterspielen in Seefeld starten die BSVW-Sportler mit einheitlichen BSVW-Schals.

1991
Der 9. Deutschland-Cup im Squash wird in Münster ausgerichtet.

Peter Gebhardt, BSVW Kegelfachwart und Geschäftsführer des BKV Hagen-Ennepe-Ruhr stirbt plötzlich. Sein Nachfolger wird Hermann Lammerding aus Münster, der selbst ein guter Kegler und Organisator ist.

Ein schwerer Verlust trifft den Westdeutschen Betriebssport mit dem plötzlichen Tod von Jakob Zimmermann, Präsident des Westdeutschen Betriebssportverbandes und Mitglied im Präsidium des Bundes Deutscher Betriebssportverbände. Seine Weitsicht und seine Intelligenz werden uns künftig fehlen.

1992
Im März findet in Hagen der außerordentliche Verbandstag des Westdeutschen Betriebssportverbandes statt. Dort wird der Vorsitzende des BSVW, Herbert Pieron, auch zum Präsidenten des WBSV gewählt. Vizepräsident für den Bereich des BSVW wird der Geschäftsführer Herbert Müller.

Der gesamte BSVW-Vorstand und mehrere Vorstände der Betriebssport-Kreisverbände fahren zum BDBV-Bundestag nach Stuttgart. Dort wird ein neues Präsidium gewählt, dem Heinz Langhammer, Vorsitzender des BKV Münster und Sportausschuss-Vorsitzer des BSVW jetzt als Vizepräsident angehört.

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen hat am 13. November 1992 die Landesverfassung geändert und "Sport" als Staatsziel in die Landesverfassung aufgenommen!

Wortlaut:
Der Artikel 18 Abs. 1 Landesverfassung: "Land und Gemeinden pflegen und fördern den Sport"

1993
An den "Europäischen Betriebssportspielen" in Berlin nehmen 9.300 europäische Betriebssportler aus 24 Ländern in 36 Disziplinen teil. Neben dem BSVW-Vorstand sind auch ca. 600 Sportler aus Westfalen vertreten.

1994
Wilfried Gerlach tritt auf dem Verbandstag aus beruflichen Gründen zurück. Zu seinem Nachfolger wird Bernd Steffan aus Minden gewählt.

Der Hauptausschuss des DBSV vergibt in Ratzeburg den DBSV-Bundestag 1998 an den Westdeutschen Betriebssportverband. Der WBSV beschließt, die Durchführung dem BKV Minden-Lübbecke zu übertragen.

Jazz-Dance heißt der neue Sportspaß bei der BSG Provinzial in Münster.

Der Betriebssportverband Westfalen feiert sein 35-jähriges Bestehen mit einem großen Sporttag in Münster.

1995
Mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen wird am 01.07.1995 ein neuer Partnerschaftsvertrag abgeschlossen, der den BSVW kostenneutral stellt.

Der DBSV-Bundestag berift in Bremen Helen Seidel und Bernd Steffan, beide aus Minden in den Ausschuss "Betriebssport 2000".

Reinhard Hilbrand tritt von seinem Amt als stellv. Vorsitzender des BSV Westfalen zurück.

"Sport und Gesundheit in Betrieben" wollen Stadtsportbund, Landessportbund und der Westdeutsche Betriebs-sportverband den Menschen ins Gedächnis rufen - die BSG Provinzial-Versicherungen wird ausgewählt, an einem Modellprojekt mitzuwirken.

Bei der Auftaktveranstaltung zu "BeVeGe" (Betriebs- und Sportvereine - Partner in der Gesundheitsförderung) lockert eine Step-Aerobic-Gruppe als Theorie etwas auf. Das Modellprojekt verfolgt die Entwicklung von Wegen und Inhalten betrieblicher Gesundheitsförderung mit den Mitteln des Sportes. Bedarfsgerechte Angebote werden durch Befragungen der Kollegen ermittelt. Viele Kurse in Münsters Betrieben werden diesen Startschuss folgen.

Bei den 10. Europäischen Betriebssportspielen, die im Mai in Saragossa in Spanien durchgeführt werden, starten auch münstersche Sportler unter den insgesamt 628 deutschen Teilnehmern. Über 5000 Sportler aus Europa und aus Israel treten unter dem Bild des Maskottchens Goyo in 30 Disziplinen gegeneinander an, doch auch hier steht die menschliche Begegnung durchaus im Vordergrund und die allabendliche Riesenfiesta ist allen Teilnehmern unvergesslich.

Der Bund Deutscher Betriebssportverbände stellt ein neues Marketing -Konzept mit einem neuen Logo (s.o.) vor, das DBSV-Vizepräsident Heinz Langhammer konzipiert hat.

1996
Ein wichtiges Ereignis in diesem Jahr ist die 2. BDBV-Veranstaltung "Betriebssport on Tour", die in Münster durchgeführt wird. Mit 1.000 Betriebssportlerinnen und Betriebssportler aus vielen Teilen Deutschlands beteiligen sich mit Radfahren, Wandern, Kanu, und Motorradfahren und feiern am Abend die Riesenfete "Facciano una Festa".

1997 Als erster Betriebssport-Kreisverband im BSV Westfalen überschreitet der BSV Münster die 10.000er Mitgliedergrenze.

Die "BDBV on Tour" - Veranstaltung in München lockt u. a. mit Isar-Floßfahrt und Bergwandern in Mittenwald.

Ein "alter" Betriebssportler, Herbert Wostatek , baut nach langer Vorbereitung und mit Mut und Engagement in Hattingen die herrliche Anlage "Sportpark Ruhrtal", die in Anwesenheit des Bürgermeisters Dieter Lubig und des Präsidenten des Landtages NRW Uli Schmidt am 14.03.1997 eingeweiht wurde. Er wird unterstützt als Partner und Architekt durch den langjährigen Betriebssportler Ullrich Trommel.

Auch den Landtag beschäftigt das Thema Betriebssport. Das Foto entstand nach der Sitzung und zeigt den Präsidenten des Landtages, Ulrich Schmidt (Mitte), den Leiter des Ministeriums Stadtentwicklung, Kultur und Sport Rüdiger Stalberg (r)

Und den stellv. Vorsitzenden des NRW Sportausschusses, van Scheweck (l). Für den NRW-Betriebssport sprachen Herbert Pieron, der Präsident des WBSV und Heinz Langhammer als Vizepräsident des Deutschen Betriebssportverbandes.

1998
Herbert Pieron tritt als 1. Vorsitzender des Betriebssportverbandes Westfalen zurück, nachdem er den Verband seit 1969 geführt hat. ER wird vom Verbandstag einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Unter der Versammlungsleitung von Ehrenmitglied Winfried Weidemann übernimmt der bisherige Sportausschuss-Vorsitzer Heinz Langhammer das Amt als 1. Vorsitzender des BSV Westfalen. Heinz Langhammer ist seit 1962 bereits als Motor und Organisator im Verbandsvorstand tätig.

Der WBSV gibt einen Leitfaden für Übungsleiter "inline Skating" heraus.

Der vom Verbandstag neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Heinz Langhammer
Stellv. Vorsitzender Eberhard Mehm
Geschäftsführer / Schatzmeister Herbert Müller
Sportausschuss - Vorsitzer Hermann Lammerding

Dem Ehrenvorsitzenden, Herbert Pieron, wird am 08.12.1998 das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland" verliehen.

Die vom WBSV in Köln organisierte "Betriebssport on Tour" ist ein R(h)einfall. Wegen Hochwasser fällt die geplante Schifffahrt aus.

Alpines Skilaufen und Langlauf wird inzwischen von mehreren BSG`en und Kreisverbänden mit Erfolg angeboten.

Ein abschließendes Rennen rundet diese Skifreizeit ab.

Der Bundestag des Deutschen Betriebssportverbandes findet im Verbandsbereich Westfalen statt. Der WBSV organisiert ihn zusammen mit dem BKV Minden-Lübbecke in Porta Westfalica. Alle Teilnehmer sind beeindruckt von der reibungslosen Organisation, für die besonders Herbert Müller, dem WBSV-Vize und BSVW Geschäftsführer, gedankt wird.

Heinz Langhammer wird auf dem Bundestag als Vizepräsident wiedergewählt. Neben einer Namensänderung wird als wichtigster Beschluss die Austragung von Deutschen Betriebssport-Meisterschaften gefasst.

Als Aktiver Teilnehmer (seit 1977) und Mitgestalter der Europäischen Betriebssport-Spiele selbst als Koordinator der deutschen Teilnehmer hat sich Heinz Langhammer inzwischen einen guten internationalen Ruf erworben. Eigentlich zwangsläufig folgt er 1998 dem Ruf und wird auf dem EUROPA-Kongress in Stockholm in das sechsköpfige EXECUTIV - KOMITEE der Europäischen Förderation für Betriebssport (EFCS) gewählt.

1999
Betriebssportler entdecken den Golfsport. Vielerorts werden Schnupperkurse angeboten. Es entwickeln sich Golfsparten in mehreren Kreisverbänden Turniere für Beginner und Handicap-Spieler/innen werden angeboten.

Erfolgreich nehmen auch westfälische Betriebssportler an diesen Veranstaltungen teil.

Auf dem Verbandstag des Westdeutschen Betriebssportverbandes in Köln wird Werner Wustrack aus Hagen zum Sportwart des WBSV gewählt.

Start und elektronische Zeitnahme im Starthäuschen und ab geht die "Post"

Die letzten Sommerspiele finden 1999 in Trentino / Italien statt. Allein aus Deutschland beteiligen sich 1.722 Sportler/innen davon ca. 200 aus dem Bereich des BSV Westfalen. 20 Sportarten stehen auf dem Programm. Auch wenn hier die Teilnahme wichtiger ist als der Sieg, freuen wir uns doch über das gute Abschneiden, u.a. von den BSG' en Karstadt Bielefeld (Bowling), Merkur Lübbecke (Fußball), LVM Münster (Volleyball), Signal Dortmund (Badminton und Tischtennis), Sparkasse Bielefeld (Badminton und Tennis), VEW Dortmund (Tischtennis) Provinzial Münster (Badminton und Golf), Kreis Minden (Volleyball), Stadtverwaltung Bielefeld (Bowling) und WestLB Münster (Squash, Badminton und Tennis)

Die Europäischen Winterspiele EFCS locken rund 800 Wintersportler/innen nach Cavalese im Trentino. Riesen-slalom, Spezialslalom, Langlauf und Eishockey stehen auf dem Programm.

Auf dem Foto ist der Deutsche Robert Lindorfer aus München unterwegs. Auch unser Vorsitzende Heinz Langhammer bewältigt diese Strecke, kam durch und wurde nicht letzter.

Zum ersten Mal bietet der Deutsche Betriebssportverband Deutsche Betriebssport-Meisterschaften an. An den Zielsetzungen des Betriebssportes ändert sich nichts: Immer noch bleibt das Dabeisein und mit Sport etwas für die eigene Gesundheit zu tun für die meisten Mitglieder vorrangig. Doch dieses zusätzliche Angebot spricht viele Mitglieder an und ist nicht zuletzt eine gute Chance, Marketing Maßnahmen und Werbung für den betriebssport zu nutzen.

Die ersten Deutschen Betriebssport-Meisterschaften werden durchgeführt: Bowling in Hamburg, Volleyball in Berlin, Golf mit 16 regionalen Qualifikationsturnieren und dem Finale in Wllich und schließlich zu Beginn des neuen Jahres 2000 das Hallenfußball-Turnier in Neukirchen im Saarland. Der BSV Westfalen wird von der BSG Fliederbusch aus Borken, dem letztjährigen Westfalenpokalsieger vertreten. Es ist insgesamt eine tolle Veranstaltung.

Besuche auf dem fünften Kontinent: Eine Studienreise führt 32 Aktive über Kuala Lumpur nach Sydney, Melbourne, Alica Springs, zum Ayers Rock,

Geht es nach der Beteiligung an der Betriebssportparty, hat der BSV Münster ein Super-Image. Über 5000 Gäste, meist junge Leute, machen im Oktober das musikalische Angebot in der Halle Münsterland zu einem sensationellen Erfolg. Doch auch die Oldies haben Ihr Zuhause nicht nur in der Sporthalle: der Aktionstag, gemeinsam mit dem LandesSportBund unter dem Motto "Oldie-Night- Tanz mal wieder-" vom Betriebssportverband in der Diskothek Casablanca angeboten, findet mit immerhin 430 Besucherinnen und Besuchern ein überaus erfreuliches Echo.

2000
6 Ski - Touren werden im Frühjahr 2000 angeboten und sind gut ausgebucht. Ohne größere Blessuren kommen alle Skifahrer / innen zurück in die Heimat.

Höhepunkt dieses Jahres ist aber die Betriebssportiade MS 2000. Mit ihr begehen der Betriebssportverband Münster e. V. sein 50-jähriges und der Betriebssportverband Westfalen e. V. sein 40jähriges Bestehen. Bis es nun endlich so weit ist, dass die Startschüsse für die 31 Turniere in 20 Sportarten fallen, haben die Organisatoren im zunächst kleinen, dann ständig anwachsenden Stab für die Voraussetzungen gesorgt, damit diese Mammutveranstaltung möglichst reibungslos klappen wird.

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